Die Wanderroute weist einen Höhenunterschied von 550 m auf. In der ersten halbe Stunde führt der Weg durch den Wald und immer hinauf. Anschließend verläßt man den dichten Wald und man kommt auf eine offenere Fläche. 
Hier hat der Borkenkäfer vor über 10 Jahre gewütet und den ursprünglichen Wald vernichtet. Da der bayerische Wald Nationalpark ein Urwald ist, wo der Mensch nicht eingegreift, entwicklen sich die neuen und jungen Bäume auf den Alten. Es wirkt alles recht wild und es ist ein Kontrast zu den aufgeräumten Wäldern. Man muß sich anfangs erst einmal an den Anblick gewöhnen, da noch viele kahle Bäume zu sehen sind. Auf der anderen Seite wirkt das frische neue
Grün und Pflanzen auch sehr natürlich. Es ist eine wunderschöne Wanderung hinauf zum Gipfel des Rachel.
Nach nicht ganz 1,5 Stunden ist es fast geschafft. Kurz vor dem Gipfel des Rachel bietet sich noch eine Einkehrmöglichkeit im Waldschmidthaus.
Der hervorragende Kaiserschmarrn ist ein Muß und auch die anderen Speisen
sind sehr ansprechend. Vom Waldschmidthaus bis zum Gipfel ist es nur noch eine gute Viertelstunde. Man kann sowohl drin in der Gaststube wie auch draußen sitzen. Vom Waldschmidthaus ist es nicht mehr sehr weit zum Gipfel des Rachels und zum Höhepunkt der Wanderung. Doch erst einmal heißt es einkehren und genießen. Es ist nicht die Riesenauswahl an Speisen, braucht es auch nicht, aber mit dem Kaiserschmarr'n hat das Waldschmidthaus ein guten Trumpf im Ärmel. Nachdem es
über eine Stunde hinauf ging, ist die Stärkung eine willkommende Pause.
Der Aufstieg ist noch einmal kurz und steil. Es sind felsähnliche Treppen die hinauf zum Rachel Gipfel führen.
